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DK93: Datenbasierte Medizinforschung

Der Datenkanal 93 führte uns in die Welt der Medizin, genauer gesagt in die Medizinstatistik. Wir hatten das Glück, zwei Professoren vom Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Datenwissenschaften (IMSID) im Studio zu haben:

Herr Scherag leitet das Institut am Universitätsklinikum Jena und Herr Spreckelsen ist hier Professor für Medizininformatik. Er kam erst kürzlich von der RWTH Aachen nach Jena.

In unserem Gespräch versuchten wir zu ergründen, was das IMSID genau macht und welche Schritte man benötigt, um Medizininformatiker zu werden.

Das Universitätsklinikum ist Teil des Konsortiums des SMITH-Projektes. SMITH steht dabei für Smart Medical Information Technology for Healthcare und versucht, neue Lösungen in der Patientenversorgung zu entwickeln. Wir sprechen über die verschiedene Projekte und unter anderem auch über die elektronische Patientenakte.

Viel Spaß beim Anhören!

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DK92: OpenStreetMap

Eines der Themen, die wir schon lange auf unserer Wunschliste haben, ist OpenStreetMap. Im Februar 2020 war es endlich soweit.

Wir versuchen in der Sendung zunächst erstmal zu erklären, wie OpenStreetMap funktioniert. Dazu legten wir in der Sendung einen Nutzer an und haben live einige Einträge korrigiert. Insbesondere fehlte ein Eintrag für das Radio OKJ.

Zum Bearbeiten nutzten wir den iD-Editor. Der läuft direkt im Browser und nutzt JavaScript. Damit kann man schnell und einfach Daten eintragen. Andere schwören auf JOSM. Das ist eine eigene Java-Anwendung. In der Sendung stellen wir dann noch Editoren bzw. Anwendungen vor, die auf dem Smartphone laufen.

Wir nutzen beide osmand auf dem Handy. Das ist nicht nur ein Editor, sondern kann die Karten anzeigen, Routen berechnen und die Karten auch zur Offline-Benutzung herunterladen.

Das Gute an OpenStreetMap ist die Tatsache, dass die Daten offen sind. Dadurch können andere diese nutzen und weiter anreichern. Jörg hat einige Links und Hinweise mit in die Sendung gebracht und wir sprechen über deren Eigenschaften. Dazu gehören u.a.:

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Fehlerbereinigung

Nachdem der Umzug auf die neue Seite angekündigt war, meldeten sich einige Leute, die die Webseite des Datenkanals nicht aufrufen konnten. Einmal gab einen Fehler 404. Andere berichteten, dass ein Aufruf von datenkanal.org auf https://insecurity.radio.fm/ umleitet. Ich testete beides von meinem heimischen Internetanschluss oder über eine Tor-Verbindung. In beiden Fällen konnte ich das nicht nachvollziehen. Erst der Aufruf von einem anderen Server erbrachte Klarheit.

Denn dieser Aufruf zeigte plötzlich auch eine Umleitung zu https://insecurity.radio.fm. Doch was war hier anders? Eine Sache, die mir direkt ein- und auffiel, war, dass der Server über IPv6 kommuniziert. Mein ISP bietet nur IPv4 an und die meisten Tor-Verbindungen laufen auch nur über IPv4.

Ein Blick in die Konfiguration des nginx von datenkanal.org bestätigte dann den ersten Eindruck. Dort fanden sich nur die Zeilen

listen 80
listen 443

Als ich die Seite einrichtete, hatte ich zwar daran gedacht, dies aber auf später verschoben. Tja, und dann geriet es in Vergessenheit. Also fügte ich die Zeilen

listen [::]:80;
listen [::]:443 ssl http2;

an der richtigen Stelle ein und schon war dieser Fehler Geschichte.

Umzug der Webseite

Die Webseite des Datenkanals lag lange Jahre bei einem Server von Thomas Lotze. Aber unsere Sendungen nehmen mittlerweile mehr als 20 GB Platz ein und war es an der Zeit, die auszulagern.

Jetzt ist das passiert. Die Webseite läuft jetzt auf einem eigenen Server und hat wieder eine aktuelle PHP-Version. Ich habe die Chance genutzt, das Serendipity und die Plugins auf die letzte Version zu aktualisieren.

Aufgrund eines Fehlers der PHP-Version in Verbindung mit Serendipity konnte ich seit einiger Zeit die statischen Seiten nicht aktualisieren. Auch dies habe ich nun getan. Damit ist das Archiv auch wieder auf dem neuesten Stand.

Jetzt fehlen nur noch neue Sendungen. Auf dem Server liegen bereits die Sendungen für den Datenkanal 92. Ich will noch kurz warten, ob Probleme auftreten und die ggf. beheben. Sollte das nicht der Fall sein, kommen bald ein paar Sendungen auf die Seite.

Genießt das neue Surf- und Hörerlebnis! :-)

Vielen Dank an Thomas für die langjährige Unterstützung des Datenkanals!

DK91: Der Maschinenraum M18 in Weimar

Jörg und Jens haben sich auf den Weg nach Weimar gemacht und besuchen den Maschinenraum M18. Wir kapern die Sendung von bauhaus.fm und sprechen mit einien Leuten aus dem Hackspace. Der M18 besteht schon seit mehr als 20 Jahren und entstand aus Ping FM. Mittlerweile ist er eine Initiative des StuKo. In der Marienstr. 18 hat der Hackspace einen Raum in einem Haus mit mehreren Initiativen.

Einige von euch kennen eventuell die Mastodon-Instanz des M18 oder die Matrix-Instanz. Andere haben den Maschinenraum eventuell auf dem 36C3 gesehen oder kennen den Hackspace aus anderem Kontext. Wir haben im Gespräch versucht, den Raum und die Leute ein wenig vorstellen. Damit habt ihr eine Idee, wer sich hinter dem Hackspace verbirgt. Wer mehr wissen will, sollte direkt in Weimar vorbeikommen. Der Raum steht für euch offen.

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Shownotes

DK90: zsh

Shells sind innerhalb von UNIX-Systemen allgegenwärtig. Heutzutage finden wir diese als bash auf gängigen Linuxen. Unter MacOS wird derzeit die zsh als Standard-Shell installiert. Aber auch unter Linux nutzen sehr viele die zsh und schätzen diese ob der vielen Erweiterungen und Eigenschaften.

Wir erzählen ein wenig über die Sachen, die uns bei der zsh gefallen und hoffen, dass wir euer Interesse wecken können.

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DK89: Lichtsignalanlagen

Jörg traf kürzlich Herrn Hillesheim vom Kommunalservice Jena. Er ist für die Ampeln in Jena zuständig. Wir luden ihn in die Sendung ein und sprachen über Lichtsignalanlagen. Denn wie man auch bei der entsprechenden Kategorie in Jenas Mängelmelder sieht, beschäftigt das Thema sehr viele Leute.

Der Startpunkt unseres Gesprächs war die Ampel an der Kreuzung Camburger Straße und Altenburger Straße:

Kreuzung Camburger-Altenburger StraßeDort war anfangs keine Ampel. Durch Unfälle wurde zunächst ein roter Streifen für den Fahrradweg eingezogen. Dadurch gingen die Unfälle mit Fahrrädern zurück. Aber es gab immer noch Auffahrunfälle. So installierte die Stadt Jena dort eine Ampel.

FischergasseWir sprechen über diese Ampel und kommen auch immer wieder zu der komplexesten Ampel in Jena an der Fischergasse zurück. Daneben erzählt uns Herr Hillesheim, warum eine Ampel installiert wird, wie komplex die Installation von Ampeln ist und wie diese aufgebaut sind.

Jena plant weiterhin im Rahmen des umweltorientierten Verkehrsmanagements einige der Ampeln zu überarbeiten. Das heißt, sowohl die Hard- wie auch die Software. Im Sessionnet der Stadt gibt es eine Präsentation, die umreißt, was getan werden soll. Einige der dabei entstehenden Daten werden auch im Open-Data-Portal der Stadt veröffentlicht.

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